Die Entwicklung der Computermonitore ist leicht parallel zu den Fernsehern zu beobachten. Angefangen hat es mit schwarz-weiß Monitoren, die auch keine richtigen Bilder zustande gebracht haben. Diese Monitore zeigten auch nur das was man heutzutage kaum mehr im normalen Arbeitsbetreib des Computers sieht. Es waren die Befehle aufgeführt die gerade ausgeführt wurden und das wurde nur in Zahlen- und Buchstabenreihen verdeutlicht. Etwas später konnten dann schon einfache Graphiken dargestellt werden. Bald wurden die Bildschirme dann auch zweifarbig, was immer noch nicht gut aussah, aber immerhin einen guten Fortschritt zeigte.
Der Durchbruch kam mit dem Farbfernseher und die Weiterentwicklung der Grafikkarten. So konnten schon bald farbige Bilder entstehen. Doch zunächst beschäftigte sich die Spiele Industrie mit dieser Aufgabe und schaffte es bunte Bilder mit farbigen Pixeln zu erstellen.
Doch wo kamen die Pixel eigentlich her? Die Quelle der Pixel ist ein einziger Lichtpunkt. Dieser Lichtpunkt entspringt einem Gerät das diesen Lichtstrahl nur geradeaus in eine Richtung schicken kann. Mehrere Magneten sorgen schließlich dafür, dass der Strahl abgelenkt wird und auf einem etwas entfernten Schirm auftrifft. Der Strahl wird so zum Punkt und eilt von rechts nach links und von oben nach unten. So entstehen die Pixel und aus diesen Pixeln entstehen die Bilder.
Im Gegensatz zum Fernseher, der nach dem gleichen Prinzip funktioniert (zumindest der Röhrenfernseher), wird in der Normung unterschieden. Der Fernseher wird nach dem YUV-Farbmodell genormt und der Computermonitor nach dem RGB-Farbraum. Die Flachbildschirme werden auch Flüssigkristall Bildschirme genannt und haben keine quadratischen Pixel wie der Röhrenmonitor, sondern ein Verhältnis von 2:3. So werden bessere Auflösungen erreicht und das High Definition Television wird möglich gemacht. Bei einer Auflösung von 16:9 werden 1920 x 1080 Pixel produziert. Die Monitore beim Computer können meistens nur einen bestimmten Raum von Auflösungen produzieren. Das kleinste, das öfters noch bei Bankautomaten benutzt wird, ist eine Auflösung von 800 x 600 Pixeln. Die gängigste Auflösung unter Windows XP und mit einem 17" Monitor ist 1024 x 768 Pixel. Doch mittlerweile geht der Trend eher in Richtung der Breit- Flatscreens, die mit einer Auflösung von 1440 x 900 Pixeln und mehr arbeiten.
Die Zolleinheit, die die Bildschirmdiagonale beschreibt, ist die gängigste Einheit, um den Bildschirm zu beschreiben. Die gängigsten Formate sind 17" und 19" Bildschirme. 17" werden noch bei den meisten Röhrenbildschirmen eingesetzt und die TFT-Monitore (Flatscreens) werden meistens mit 19" benutzt. Doch der Trend geht immer mehr in die Breitbildschirme. Somit lösen die 22" und 24" Bildschirme bald die kleineren Brüder ab.
Die Datenübertragung von Computer zu Monitor wird meistens durch VGA-Kabel gewährleistet. Die meisten Bildschirme arbeiten noch mit dem analogen VGA doch sie werden vom digitalen DVI abgelöst. Es ist jedoch kein Problem einen neuen Monitor an eine etwas ältere Grafikkarte anzuschließen, da man mit einem Adapter das Signal weiterhin von analogem auf das digitale umwandeln kann.
Die Bildschirme werden immer größer und haben immer bessere Auflösungen. Die Touchscreens sind ebenfalls in die Computerindustrie unterwegs und es geht noch lange nicht zu Ende. Die Monitore werden wohl bald so groß werden, das wir selbst im Kino nicht mehr auf eine Leinwand gucken müssen, sondern das Geschehen auf einem 20 x 30 Meter Monitor beobachten.